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Digitalinum verum und Strospesid ( = Desgluco‐digitalinum verum), Berichtigung früherer Angaben. Glykoside und Aglykone, 92. Mitteilung
Author(s) -
Rittel W.,
Hunger A.,
Reichstein T.
Publication year - 1952
Publication title -
helvetica chimica acta
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.74
H-Index - 82
eISSN - 1522-2675
pISSN - 0018-019X
DOI - 10.1002/hlca.19520350203
Subject(s) - chemistry , stereochemistry
Das früher aus Digitalinum‐verum‐hexaacetat (III) durch Verseifung mit KHCO 3 in wässerigem Methanol bereitete und als Digitalinum verum bezeichnete Diglykosid c ) d ) ist in Wirklichkeit ein Digitalinum‐verum‐monoacetat (II). Das daraus mit dem Adenium‐multiflorum‐Enzym erhaltene und als Desgluco‐digitalinum‐verum bezeichnete Monoglykosid d ) 1 ) vom Smp. 232° ist ebenfalls ein Monoacetat (V). Das in kleiner Menge früher als Nebenprodukt erhaltene und als „Desgluco‐digitalinum‐verum‐monoacetat oder ‐diacetat” bezeichnete Material d ) f ) 2 ) vom Smp. 248–252° stellt das wahre Desglucodigitalinum‐verum (IV) dar. Dieser Stoff IV wird in Zukunft Strospesid genannt. Das früher als 16‐Anhydro‐digitalinum‐verum d ) 3 ) bezeichnete Präparat vom Smp. 280–283° ist ebenfalls ein Monoacetat 4 ).

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