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Über die katalytische Reduktion der aromatischen Nitrogruppe in wässeriger Lösung
Author(s) -
Allisson F.,
Comte J. L.,
FierzDavid H. E.
Publication year - 1951
Publication title -
helvetica chimica acta
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.74
H-Index - 82
eISSN - 1522-2675
pISSN - 0018-019X
DOI - 10.1002/hlca.19510340307
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Raney ‐Nickel ist auch für die katalytische Reduktion von aromatischen Nitroverbindungen in wässeriger Lösung geeignet. Der neu entwickelte, sogenannte „Nickelformiat‐Paraffin‐Katalysator” bietet aber im Vergleich zu Raney ‐Nickel und hinsichtlich dieser Anwendung mehrere Vorzüge, wie Haltbarkeit, Unempfindlichkeit gegen Luft und Chloride, mehrfache Verwendbarkeit. Zur katalytischen Reduktion wird am besten die wässerige Lösung der Nitroverbindung auf pH 5‐6 gepuffert. Die Wasserstoffaufnahme ist im allgemeinen quantitativ und die Ausbeute grenzt an die theoretisch zu erwartende, wenn man von reinen Nitroverbindungen ausgeht, indem dss Reaktionsgemisch leicht aufgearbeitetwerden kann. — Bei der Darstellung einiger technisch wichtiger Aminosulfosäuren bringt jedoch die Anwendung der katalytischen Reduktion keine Verbesserung der Ausbeute, weil die Verluste hauptsächlich auf Nebenreaktionen bei der Sulfurierung und Nitrierung zurückzuführen sind.