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Das Furocumarin und die β‐ D ‐Glucosido‐furocumarinsäure aus den Samen von Coronilla‐Arten. 23. Mitteilung über Herzglykoside
Author(s) -
Stoll A.,
Pereira A.,
Renz J.
Publication year - 1950
Publication title -
helvetica chimica acta
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.74
H-Index - 82
eISSN - 1522-2675
pISSN - 0018-019X
DOI - 10.1002/hlca.19500330631
Subject(s) - chemistry
Aus den Samen von Coronilla glauca konnte ein Furocumarin vom Smp. 167° isoliert werden, das auf Grund von Abbaureaktionen mit Psoralen identifiziert wurde. Das Psoralen liegt in den Samen zur Hauptsache in einer glykosidischen Bindung in Form der β‐ D ‐Glucosido‐furocumarinsäure vor. Daraus entstehen durch Einwirkung von Säure oder von β‐Glucosidase über eine nicht beständige Furocumarinsäure unter Bildung des Lactonrings das Furocumarin und D ‐Glucose. Das genuine Glucosid wird sehr leicht umgelagert in die isomere β‐ D ‐Glucosido‐furocumarsäure, die bei der enzymatischen Zuckerabspaltung die freie Furocumarsäure bildet.