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Komplexone XV. Neue Derivate der Imino‐diessigsäure und ihre Erdalkalikomplexe. Beziehungen zwischen Acidität und Komplexbildung
Author(s) -
Schwarzenbach G.,
Ackermann H.,
Ruckstuhl P.
Publication year - 1949
Publication title -
helvetica chimica acta
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.74
H-Index - 82
eISSN - 1522-2675
pISSN - 0018-019X
DOI - 10.1002/hlca.19490320403
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry
Die Substitutionsprodukte der Imino‐diessigsäure, XCH 2 N‐(CH 2 COOH) 2 und XCH 2 CH 2 N(CH 2 COOH) 2 , die in α‐ oder in β‐Stellung zum Stickstoff eine Carboxylat‐, Sulfonat‐ und Phosphonatgruppe tragen (X = COO −1 , SO 3 −1 , PO 3 −2 ) wurden in bezug auf das Komplexbildungsvermögen gegenüber Erdalkali‐Ionen untersucht. Die Substituenten erhöhen in α‐Stellung die Komplexbildungs‐konstanten viel mehr als in β‐Stellung und zwar PO 3 −2 stärker als CO 2 −1 und diese stärker als SO 3 −1 . Beiden Substanzen, die in β‐Stellung substituiert sind, konnte eine strenge Linearität zwischen der Haftfestigkeit eines Protons und derjenigen eines Metallions festgestellt werden. Die Phosphonsäuren bilden neben den normalen Komplexen auch Hydrogenkomplexe, die das Proton am Stickstoff und das Metallion an der Phosphonatgruppe gebunden tragen.