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Üer den Aufbau im Kindesalter gebildeter Harnsteine
Author(s) -
Brandenberger E.,
Schinz H. R.
Publication year - 1949
Publication title -
helvetica chimica acta
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.74
H-Index - 82
eISSN - 1522-2675
pISSN - 0018-019X
DOI - 10.1002/hlca.19490320323
Subject(s) - gynecology , chemistry , medicine
Zusammenfassend ergibt unsere Untersuchung über im Kindesalter gebildete Harnsteine: 1 Im Gegensatz zu den später entstehenden Harnkonkrementen, welche weit bevorzugt Harnsäuresteine darstellen, fehlen Harnsäurebildungen unter den im Kindesalter auftretenden Harnsteinen. 2 Weit vorherrschend sind vielmehr Struvitsteine wobei diese im Nierenbecken und in den Harnleitern multipel auftreten. In einem Fall hatte sich ‐ offenbar zur Ausnahme ein solitärer Struvitstein in der Harnblase um einen Fremdkörper (Nadel) gebildet. Struvitkonkremente finden sich häufig bei alkalischem Urim mit Cysto‐Pyelitis, Oxalat‐ und Harnsäuresteine dagegen zumeist bei saurem Urin. Struvitsteine können leicht rezidivieren. 3 Alle Nichtstruvitsteine, nämlich solche aus Csytin, Calciumoxalat‐Monohydrat und ‐Dihydrat, waren Solitärsteine, ersterer in der Harnblase, letztere dagegen im Nierenbecken.

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