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Die Beeinflussung des Histidinstoffwechsels durch Vitaminmangel und verschiedene Ernährungsweise
Author(s) -
Edlbacher S.,
Viollier G.
Publication year - 1943
Publication title -
helvetica chimica acta
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.74
H-Index - 82
eISSN - 1522-2675
pISSN - 0018-019X
DOI - 10.1002/hlca.19430260624
Subject(s) - chemistry , microbiology and biotechnology , biology
Es wird die Erscheinung des erhöhten enzymatischen Histidin‐Abbaus im B 1 ‐avitaminotischen Organismus weiter untersucht. Dabei ergibt sich: 1 Parallel zum Verhalten der Histidase und der Arginase findet bei B 1 ‐Avitaminose auch eine Erhöhung der Urocaninasespaltung statt. 2 Entsprechend dem erhöhten Histidasespiegel der Leber ist die Histidin‐Ausscheidungsquote nach Belastung bei B 1 ‐Mangel erniedrigt. 3 B 2 ‐ und B 6 ‐avitaminotische Ratten zeigen nach Belastung das gleiche Verhalten wie Beri‐Beri‐Ratten. 4 Die beobachtete Erhöhung des Histidinumsatzes wird als eine Folge der Störung des intermediären Kohlehydrat‐Stoffwechsels betrachtet. 5 Eiweissarme oder fettfreie Diät ist ohne Einfluss auf den Histidinabbau in vivo. Desgleichen Vitamin E‐Mangel.

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