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Die Struktur der basischen Salze zweiwertiger Metalle
Author(s) -
Feitknecht Walter
Publication year - 1933
Publication title -
helvetica chimica acta
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.74
H-Index - 82
eISSN - 1522-2675
pISSN - 0018-019X
DOI - 10.1002/hlca.19330160161
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
1. Auf Grund von Debye‐Scherrer ‐Diagrammen wird nachgewiesen, dass die folgenden basischen Zinksalze, nämlich das Chlorid, das Bromid, das Jodid, das Nitrat, das Sulfat und das Carbonat in der Weise gebaut sind, dass abwechselnd Schichten von Hydroxyd von der gleichen Konfiguration und mit gleichem Abstand der Zinkionen wie im α‐Zinkhydroxyd und Schichten des betreffenden Salzes ineinander geschachtelt sind. Die im einzelnen aus röntgenographischen Daten berechneten Gitterdimensionen stimmen gut mit den aus der Dichte gewonnenen überein. Für einige der Salze werden vorläufige Angaben über die Grösse der Elementarzelle gemacht. Beim Chlorid und Bromid entspricht die Aufweitung des Gitters dem Durchmesser der Halogenionen. Die beobachteten Krystallformen lassen sich in einfacher Weise auf den Gitterbau zurückführen.