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Über die Einwirkung von wässerigem Aetznatron auf die α‐Naphtylaminmonosulfosäuren
Author(s) -
Fierz Hans Eduard
Publication year - 1920
Publication title -
helvetica chimica acta
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.74
H-Index - 82
eISSN - 1522-2675
pISSN - 0018-019X
DOI - 10.1002/hlca.19200030131
Subject(s) - chemistry
Heisses Ätznatron von 5–50% verwandelt die isomeren α‐Naphtylaminsulfosäuren je nach der Konstitution in ganz verschiedene Produkte. Niemals verläuft mit wässerigem Ätznatron die Schmelze einseitig, es bilden sich immer verschiedene Reaktionsprodukte. Kalilauge in hoher Konzentration gibt bei allen Naphtylaminsulfosäuren, wie übrigens bekannt, die entsprechenden Amidonaphtole. Dagegen wirkt die Kalilauge in verdünnter Lösung stark oxydierend. Bemerkenswert ist, dass bei den Cleve ‐säuren die Sulfogruppe ganz verschieden fest an den Naphtalinkern gebunden ist, und während sonst eine Sulfogruppe in β‐Stellung als recht „festhaftend” gilt, zeigt es sich, dass unter Umständen eine β‐ständige Sulfogruppe leichter eliminiert wird als eine α‐ständige Amidogruppe.

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