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Verzweigung bei Schachtelhalmen
Author(s) -
Stützel Th.,
Jaedicke A.
Publication year - 2000
Publication title -
feddes repertorium
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.24
H-Index - 25
eISSN - 1522-239X
pISSN - 0014-8962
DOI - 10.1002/fedr.20001110104
Subject(s) - philosophy , physics
Es wurde gezeigt, dass die Annahme einer exogenen Entstehung seitlicher Verzweigungen bei Schachtelhalmen unzureichend gestützt ist. Die bei dieser Interpretation angenommene postgenitale Verwachsung wurde von den Autoren nicht schlüssig nachgewiesen und konnte von uns nicht gefunden werden. Es spricht daher alles dafür, dass die Schachtelhalme sich durchgehend endogen verzweigen, wie das zuerst von H OFMEISTER (1851) behauptet wurde. Der Hohlraum um die junge Seitensprossanlage hat erst nach dem Durchbrechen der jungen Seitensprosse Kontakt zum Außenmedium und entsteht schizogen. Die Schachtelhalme haben damit in morphologischer Hinsicht wieder die von H OFMEISTER angenommene Sonderstellung, die sie aus den übrigen Pteridophyten heraushebt und evolutiven Zusammenhängen schwer zugänglich macht.

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