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Zur Frage der Unterscheidung von Platanus ‐Arten nach dem Bau des Holzes Mit 1 Tafel und 3 Abbildungen
Author(s) -
Süss H.,
MüllerStoll W. R.
Publication year - 1975
Publication title -
feddes repertorium
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.24
H-Index - 25
eISSN - 1522-239X
pISSN - 0014-8962
DOI - 10.1002/fedr.19750860106
Subject(s) - microbiology and biotechnology , chemistry , physics , biology
Es wird die Variationsbreite einiger wichtiger holzanatomischer Merkmale von fünf Platanus ‐Arten behandelt. Durchmesser, Form und Häufigkeit der Gefäße sowie Breite, Höhe und Anteil der Markstrahlen zeigen im Stammholz von verschiedenen Bäumen einer Art eine sehr große Variabilität; auf Grund dieser Merkmale konnten zwischen den untersuchten Arten keine wesentlichen Unterschiede gefunden werden. Die Ausbildung der Gefäße ist stark von äußeren Faktoren abhängig, während die Markstrahlmerkmale vermutlich mehr durch innere Faktoren gesteuert werden. Die Höhe der Markstrahlen zeigte bei den einzelnen Stammholzproben von Platanus wrightii eine außerordentlich große Variabilität, wohingegen bei den Proben von P. occidentalis die entsprechenden Werte relativ ausgeglichen waren. Nach der mittleren Länge der Parenchymstränge können zwei Gruppen eindeutig unterschieden werden. Gruppe I wird von P. occidentalis gebildet, Gruppe II von P. orientalis und P. racemosa. P. acerifolia nimmt eine Mittelstellung ein. P. wrightii bildet wegen der extrem großen Variabilitätsbreite der Werte für die Länge der Parenchymstränge einen Sonderfall.