z-logo
Premium
Florale Morphogenese und Taxonomie der Saxifragaceae sensu lato
Author(s) -
Klopfer Klaus
Publication year - 1973
Publication title -
feddes repertorium
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.24
H-Index - 25
eISSN - 1522-239X
pISSN - 0014-8962
DOI - 10.1002/fedr.19730840702
Subject(s) - saxifragaceae , biology , microbiology and biotechnology , botany
Als Beitrag zur floralen Morphogenese der Saxifragaceae s. l. wurden Blütenbau und Blütenentwicklung von 37 Arten aus 8 Unterfamilien vergleichend untersucht. Die Blütenentwicklung folgt in der Regel der normalen Alternanz (zentripetaler Wachstumsmodus). Abweichungen betreffen nur das Verhältnis Krone/Androeceum bei Saxifragoiden und Ribesioiden. Die Sepalen differenzieren sich einheitlich bei allen untersuchten Sippen (sukzedan, bei fünfblättrigem Kelch quincuncial). Nach der Entwicklung der Krone können 3 Gruppen unterschieden werden: normale Petalendifferenzierung (Hydrangeoideae, Parnassia, Francoa, Escallonia ), gehemmtes Wachstum (Saxifragoideae, Ribes ) und gefördertes Wachstum der Petalprimordien ( Brexia ). Im Androeceum werden 7 Ausbildungsformen untersucht (Diplostemonie, Obdiplostemonie, Haplostemonie und Polyandrie unterschiedlicher Entstehung). Das primordiale Gynaeceum läßt normalerweise eine Gliederung in drei vertikale, nicht homologe Zonen erkennen (plikat — symplikat — synascidiat). Die Morphogenese von 7 verschiedenen Zonierungstypen wird geschildert. Die Befunde unterstützen eine Gliederung der Saxifragaceae sensu lato in mehrere selbständige Familien (Saxifragales u. a. mit den Familien Saxifragaceae sensu stricto, Francoaceae, Grossulariaceae; Cunoniales u. a. mit den Familien Philadelphaceae und Escalloniaceae).

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here