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Zur Klärung der sächsischen Calamagrostis ‐Art in den Muldentälern, dem Flöha‐ und dem Zschopautal Mit 7 Tafeln und 5 Abbildungen
Author(s) -
Heine R.
Publication year - 1972
Publication title -
feddes repertorium
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.24
H-Index - 25
eISSN - 1522-239X
pISSN - 0014-8962
DOI - 10.1002/fedr.19720830406
Subject(s) - humanities , philosophy
Die sächsische Calamagrostis ‐Art, die an den Mulden, an der Flöha und an der Zschopau vorkommt, ist bisher unterschiedlich gedeutet worden. Es konnte nachgewiesen werden, daß diese Art nicht mit der vom Hohen Venn identisch ist, daß sie aber in den Formenkreis von Calamagrostis phragmitoides Hartm. gehört. Zur Ergänzung der bisherigen Beschreibungen wird erstmals eine vollständige Diagnose gegeben. Die von Gerstlauer (1940) verwendete Benennung Calamagrostis pseudopurpurea wird beibehalten. Calamagrostis pseudopurpurea (Gerstl.) Heine ist ein floristisches Charakteristikum des Verbreitungsgebietes, das größer ist, als es von der von Torges (1902) beschriebenen Calamagrostis halleriana (Gaud.) P. B. var. rivalis Torges angenommen wurde.