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Submediterranean Weeds and Their Local Distribution Shown in a Sector of the Thuringian Trias‐Landscape
Author(s) -
Ladwig E.
Publication year - 1970
Publication title -
feddes repertorium
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.24
H-Index - 25
eISSN - 1522-239X
pISSN - 0014-8962
DOI - 10.1002/fedr.19700810126
Subject(s) - biology , botany
Der untersuchte Gebietsausschnitt vom Westrande des Thüringer Beckens und seiner Randplatten ist eine mit Löß überformte Triaslandschaft, vorwiegend mit Keupertonen und Muschelkalk. Niederschläge und Temperatur folgen i. W. den geographischen Höhenlagen (ca. 210 m—480 m NN), nur die Werrasteilhänge zeigen mesoklimatische, auch floristisch dokumentierte Besonderheiten. Der Löß (östlich des Hainichs) tendiert wegen der rel. hohen Niederschläge (um 600 mm) zur Oberflächenverdichtung und Entbasung. In den meisten Verbreitungskarten sind daher die beiden Lößrücken positiv oder negativ gut herausgehoben. Nach der Häufigkeit und Verteilung im UG lassen sich die submediterranen Segetalpflanzen in 8 Gruppen zusammenfassen. Die wesentlichsten sind: Sehr häufige und fast gleichmäßig über das UG verbreitete Arten (z. B.: Sinapis arvensis, Euphorbia exigua ) Weniger häufige, doch etwa gleichmäßig verteilte Arten (z. B.: Ranunculus arvensis, Papaver argemone ) Arten, deutlich den Lößboden bevorzugend (schwach säureliebend bzw. Anzeiger für Oberflächenverdichtung: z. B.: Raphanus raphanistrum, Scleranthus annuus ) Kalkliebende Unkräuter (z. B.: Caucalis platycarpos, Scandix pecten‐veneris, Euphorbia platyphyllos ) Ähnlich kalkliebend, aber mit stark ruderaler Ausprägung ( Reseda lutea ). In der kleinräumigen Verbreitung spielen die ökologischen Faktoren eine deutlich größere Rolle als die pflanzengeographischen Beziehungen. Die Intensivierung des Ackerbaues und die neuen Methoden regelmäßiger und allgemeiner Unkrautbekämpfung haben die Lebensbedingungen grundlegend verändert, und darum wird sich das Spektrum der Unkräuter innerhalb relativ kurzer Zeit durch das Verschwinden vieler Arten nach den widerstandfähigsten hin verschieben.

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