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Zur soziologischen Gliederung mitteleuropäischer Frischwiesen
Author(s) -
Passarge Harro
Publication year - 1969
Publication title -
feddes repertorium
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.24
H-Index - 25
eISSN - 1522-239X
pISSN - 0014-8962
DOI - 10.1002/fedr.19690800406
Subject(s) - montane ecology , art , humanities , biology , ecology
An Hand umfangreicher Materialzusammenstellungen wird die bisherige Systematik der Frischwiesen überprüft. Fußend auf der soziologischen Verwandtschaft werden die trophiebedingten, wasserhaushaltbedingten und die durch Höhenstufen verursachten Vegetationsunterschiede herausgearbeitet und ihrem jeweiligen soziologischen Gewicht entsprechend in einer objektiven naturnahen Systematik berücksichtigt. So trennen sich die Frischwiesen der Festuco‐Arrhenatheretalia zunächst in die Verbände der Fettwiesen des Triseto‐Arrhenatherion und der Magerwiesen des Agrostio‐Festucion rubrae (s. Tab. 1). Der klimabedingten Höhenzonierung entsprechend gliedern sich diese jeweils in drei Regionalverbände. Im Bereich der Fettwiesen sind es der planar‐submontane Dauco‐Arrhenatherion mit dem Dauco und Alchemillo‐Arrhenatheretum (s. Tab. 3), der montane Phyteumato‐Trisetion mit dem Poo‐, (Phyteuma)‐ und Geranio‐Trisetetum sowie der subalpine Rumici‐Trisetion mit dem Rumici‐ (und Phleum‐) Trisetetum (s. Tab. 4). Die entsprechenden Ausbildungen bei den Magerwiesen gehören zum planar‐submontanen Polygalo‐Festucion mit dem Polygalo‐(und Alchemilla‐) Festucetum, dem montanen Phyteumato‐Festucion mit dem Trifolio‐, Phyteumato‐ und Geranio‐Festucetum und den subalpinen Campanula‐Festuca ‐Beständen (s. Tab. 6). Wasserhaushaltunterschiede bedingen die Herausstellung der Trockenwiesen (s. Tab. 2), die zunächst wie andere Sonderformen erst bei den Elementargesellschaften berücksichtigt werden.

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