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Über die Phylogenie und das System der Ranunculaceae
Author(s) -
Zimmermann Walter
Publication year - 1966
Publication title -
feddes repertorium
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.24
H-Index - 25
eISSN - 1522-239X
pISSN - 0014-8962
DOI - 10.1002/fedr.19660730102
Subject(s) - physics , microbiology and biotechnology , chemistry , biology
I. Callianthemum Die recht widerspruchsvoll behandelte Nomenklatur ist nach dem Code 1961 in folgender Weise zu regeln:1 C. anemonoides (Z AHLBR .) E NDL . 1846 für die Vorgebirgspflanze der Nord. Ost‐Alpen. C. rutifolium R CHB . 1832 ist wegen C. rutifolium M EYER 1830 (für eine Altaipflanze) ein jüngeres Homonym. 2 C. coriandrifolium (B ABRELIER ) R EICHENBACH 1832 für die zentralalpine, bis Savoyen reichende Hochgebirgspflanze. Das Epitheton coriandrifolium ist zuerst von PONA 1608 für die Monte Baldo‐Pflanze geprägt worden. Auch REICHENBACH hat dementsprechend die Monte Baldo‐Pflanzen unter diesem Namen einbezogen, während zahlreiche Botaniker des 18. und 19. Jh. für beide Hochgebirgsarten das Epitheton „ rutaefolius ” verwendet haben (einschl. L INNÉ , der alle C. ‐Arten unter R. rutaefolius vereinigt hatte). 3 3. C. kerneranum F REYN 1888 für die Monte Baldo‐Pflanze. F REYN hätte allerdings zweckmäßigerweise den älteren Namen C. coriandrifolium für diese Pflanze beibehalten, als er sie von der zentralalpinen Pflanze abgetrennt hat.Wenn man wegen des Namenswirrwarrs Namen als nomina ambigua ausschalten wollte, müßte man in erster Linie die nicht einwandfrei verwendeten Namen C. coriandrifolium und kerneranum ausschalten.

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