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Wandladungsmessungen an langen Entladungsrohren im Vor‐Zündstadium mittels einer Feldmühle
Author(s) -
Altrichter B.,
Arndt R.
Publication year - 1974
Publication title -
beiträge aus der plasmaphysik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.531
H-Index - 47
eISSN - 1521-3986
pISSN - 0005-8025
DOI - 10.1002/ctpp.19740140502
Subject(s) - physics , gynecology , medicine
Mit Hilfe eines auf dem Influenzprinzip beruhenden Verfahrens (Feldmühle) wurde das Verhalten von Wandladungen im Anfangsstadium des Zündprozesses von langen Ar–Hg‐Niederdruckentladungen untersucht. Der Aufbau einer Ladungsverteilung beginnt im allgemeinen mit Leitungsvorgängen in bzw. auf der Rohrwand und wird durch Vorentladungen im Gasraum weitergeführt. Während dieser Phase ist eine rückwirkungsfreie Messung nicht möglich. Der Abbau der Wandladungen vollzieht sich bei kleineren Ladungsdichten nur über die Leitungsprozesse und kann rückwirkungsfrei verfolgt werden. Die – durch Raumladungseffekte behinderten – Leitungsvorgänge beruhen auf elektrolytischer Leitung in/auf der Glaswand, werden durch Influenz und/oder durch direkte Leitung an Glas‐Metall‐Übergängen bewirkt und sind die Hauptursache für die mangelnde Reproduzierbarkeit von Zündprozessen. Influenzierte Wandladungsverteilungen traten bereits bei einer erzeugenden Spannung U E von ca. 100 V auf. Ihr Maximum wurde oberhalb 200 V in Richtung auf die geerdete Gegenelektrode verschoben und wuchs dabei mit U E bis auf etwa 10 −10 –10 −11 As/cm 2 an. Oberhalb 700 V setzten beim Abschalten von U E abbauende Vorentladungen ein.

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