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Zur Raumpotentialbestimmung mittels Glühsonden
Author(s) -
Aendt Rudolf
Publication year - 1965
Publication title -
beiträge aus der plasmaphysik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.531
H-Index - 47
eISSN - 1521-3986
pISSN - 0005-8025
DOI - 10.1002/ctpp.19650050507
Subject(s) - physics
Messungen an stromschwachen Ne‐Entladungen zeigten, daß Glühsonden wegen der Rückwirkung auf die Glimmentladung haarnadelförmig gebaut sein und möglichst dünne Zuleitungen mit ∞‐förmigem Querschnitt haben sollten. Eine relativ einfache Methode zur Herstellung solcher Sonden wird beschrieben. Die Parallelverschiebung bzw. Divergenz zwischen den Kennlinien der heißen und der kalten Sonde im Elektronenansauggebiet wird auf Kontaktpotentialwanderungen und thermisch bedingten Oberflächenzuwachs zurückgeführt. Wegen ihrer konstanten Austrittsarbeit und des steilen Abfalls der Kennlinie ist die Glühsonde als Gegensonde in Doppelsondenschaltungen anwendbar.