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Die Molekül‐ und Kristallstruktur von 1.1′‐Bis‐[phenyl‐glyoxyloyl]‐ferrocen
Author(s) -
Szulzewsky K.,
Seidel I.,
Kulpe S.,
Höhne E.,
Raubach H.,
Stoffer U.
Publication year - 1979
Publication title -
kristall und technik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.377
H-Index - 64
eISSN - 1521-4079
pISSN - 0023-4753
DOI - 10.1002/crat.19790140106
Subject(s) - chemistry , physics , crystallography , stereochemistry
Das 1.1′‐Bis‐[phenylglyoxyloyl]‐ferrocen (PGF) kristallisiert in der monoklinen Raumgruppe P 2 1 / c mit den Gitterkonstanten a = 7,338 Å, b = 16,872 Å, c = 8,046 Å, β = 87,0°. Das PGF gehört zur Klasse der Metall‐π‐Komplexverbindungen. Mit dem Eisen im Symmetriezentrum sind die beiden Schweratomliganden zentrosymmetrisch zu einem Symmetriezentrum sind die beiden Schweratomliganden zentrosymmetrisch zueinander. Die zwei dem Eisen koordinierten Cyclopentadienylringe sind sandwichartig in der gestaffelten Konformation angeordnet. Der senkrechte Abstand ihrer mittleren Ebenen beträgt 3,32 Å. Es gibt in einem einzelnen Phenylglyoxyloyl‐Molekül eine aufgeweitete Csp 2 –Csp 2 ‐Bindung (1,528 Å). Um diese Bindung sind die beiden ebenen Bauteile des Moleküls gedreht. Diese beiden ebenen Bauteile bestehen einerseits aus dem Kohlenstoff‐5‐Ring und einer C O‐Gruppe und andererseits aus dem Kohlenstoff‐6‐Ring und einer C O‐Gruppe. Der Dihedralwinkel beträgt 62,5°. Die erwähnte Bindungsaufweitung wird durch Coulumbabstoßung partiell geladener Atomzentren interpretiert. Die Packung der Moleküle im Kristallverband wird im Detail diskutiert.