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Untersuchungen zur Entmischungskinetik von AlZnMg‐Legierungen mittels isothermer E‐Modul‐Messungen
Author(s) -
Jürgens G.,
Kempe M.,
Löffler H.
Publication year - 1978
Publication title -
kristall und technik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.377
H-Index - 64
eISSN - 1521-4079
pISSN - 0023-4753
DOI - 10.1002/crat.19780130109
Subject(s) - physics , chemistry
Isotherme Untersuchungen des Zeitverhaltens des E‐Moduls ( Y ) an mehreren AlZn (2,4; 3,0 und 6,0 At.‐%) Mg(x)‐Legierungen zeigten, daß bereits im frühen Entmischungsprozeß ein Maximum und ein Minimum von Y auftritt. Der Guinier‐Radius ( r LG ) ist in diesem Stadium kleiner als 10 Å und damit viel niedriger als der von anderen Autoren im Y ‐Minimum binärer AlZn‐Legierungen gemessene ( r LG ∼ 33 Å). Deshalb sollten das in den AlZn‐Legierungen gefundene Minimum und die in den hier untersuchten AlZnMg‐Legierungen beobachteten Extrema andere physikalische Ursachen haben. Der anfängliche Anstieg von Y sollte wesentlich durch die Anlagerung von Mg‐Atome an Versetzungen bedingt sein (Verminderung der Versetzungsbeweglichkeit). Das Y ‐Maximum und der nachfolgende Abfall ist wahrscheinlich durch den Clusterungsprozeß verursacht (Ausbildung von Gitterverzerrungen). Die Wanderungsenergien, die aus der Analyse des Y ‐Maximums fließen, lassen sich unter der Voraussetzung erklären, daß im Anfang der Alterung die Cluster wesentlich durch die Diffusion von ZnV‐Paaren gebildet werden, während die Mg‐Atome hauptsächlich als Leerstellenfallen wirken.

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