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Einfluß der Konzentrationsverteilung im Mikrobereich auf die Bestimmung des Seigerungskoeffizienten von Stählen mit dem Elektronenstrahlmikroanalysator
Author(s) -
Spies H.J.,
Siegel U.
Publication year - 1973
Publication title -
kristall und technik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.377
H-Index - 64
eISSN - 1521-4079
pISSN - 0023-4753
DOI - 10.1002/crat.19730081013
Subject(s) - philosophy , physics
Zur Beschreibung der Konzentrationsunterschiede im Mischkristall wird üblicherweise der Seigerungskoeffizient verwendet. Eingehende Untersuchungen an Proben der Stahlmarken × 5 CrNi 18.10, 20 MoCr 5 und 100 Cr 6 haben ergeben, daß in den Bereichen maximaler Konzentration unterschiedlich starke Konzentrationsgradienten und Ausscheidungen zweiter Phasen auftreten können. In Verbindung mit dem begrenzten analytischen Auflösungsvermögen der Mikrosonde entstehen dadurch bei der üblichen Bestimmung des Seigerungkoeffizienten systematische, vom Dispersionsgrad des Erstarrungsgefüges und den Prüfbedingungen, abhängige Fehler. Zur Kennzeichnung der Kristallseigerung eignet sich die Konzentrationsverteilungskurve besser; sie ermöglicht eine vollständigere Beschreibung und gute Reproduzierbarkeit.

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