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Die Bestimmung der intrakristallinen Magnesium‐Eisen‐Verteilung in Orthopyroxenen mit röntgenstrukturanalytischen Mitteln
Author(s) -
Schubert G.
Publication year - 1972
Publication title -
kristall und technik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.377
H-Index - 64
eISSN - 1521-4079
pISSN - 0023-4753
DOI - 10.1002/crat.19720070126
Subject(s) - physics , chemistry
Von metamorphen und vulkanischen Orthopyroxenen wurden die Intensitätsdaten ( hk 0) und ( h 0 l ) aus integrierten Weißenbergaufnahmen mit MoK‐Strahlung gewonnen. Die Gitterkonstanten wurden aus geeichten Weißenbergaufnahmen mit CuK‐Strahlung ermittelt. Der Chemismus für die metamorphen Proben ergab sich aus Elektronenstrahlmikroanalysen. Mit Hilfe von Elektronendichteprojektionen ϱ( xy ) und ϱ( xz ) konnten die Literaturangaben der Atomkoordinaten bestätigt, bzw. zum Teil neue bestimmt werden. Die intrakristalline MgFe‐Verteilung zwischen den Kationenlagen M1 und M2 ist einmal aus Elektronendichteprojektionen und zum anderen aus Strukturfaktorrechnungen gewonnen werden. Allgemein ist eine Preferenz des Eisens gegenüber der verzerrten M2‐Lage festzustellen. Die metamorphen Orthopyroxene weisen einen hohen Ordnungsgrad der MgFe‐Verteilung auf. Der vulkanische Orthopyroxen zeigt dagegen eine weniger geordnete Verteilung. Die Gründe für die Unterschiede werden diskutiert.

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