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Bestimmung der Lage der Wassermoleküle im Kieserit MgSO 4 · H 2 O mit Hilfe der magnetischen Protonenresonanz
Author(s) -
Schnabel B.,
Jungnickel B.,
Taplick T.,
Heide K.
Publication year - 1971
Publication title -
kristall und technik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.377
H-Index - 64
eISSN - 1521-4079
pISSN - 0023-4753
DOI - 10.1002/crat.19710060205
Subject(s) - physics , chemistry
Es werden Untersuchungen der magnetischen Protonenresonanz von Kieserit beschrieben. für die mehrere Kristalle mit wesentlich besserer Qualität zur Verfügung standen. Die Einkristallmessungen ergeben praktisch den gleichen, ziemlich hohen Wert des Proton‐Proton‐Abstandes der Kristallwassermoleküle wie früher, jedoch ergibt sich eine andere, aber infolge der hohen Qualität der verwendeten Einkristalle gut fundierte Angabe über die Orientierung der Proton‐Proton‐Verbindungslinie. Das zweite Moment des magnetischen Protonenresonanzsignals von Kieserit‐Kristallpulver erweist sich über einen Bereich von nahezu vierhundert Grad als unabhängig von der Temperatur, was zur Absicherung des oben angegebenen Wertes für den intramolekularen Proton‐Proton‐Abstand beiträgt. Die Ergebnisse beweisen das Vorliegen von „gegabelten” Wasserstoffbrückenbindungen und passen gut zu anderen Eigenschaften des Kieserits. Die in den Spektren auftretende Feinstruktur wird als Auswirkung der intermolekularen magnetischen Dipol‐Dipol‐Wechselwirkung der Wasserprotonen gedeutet.

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