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Wachstum und Verzwillingung von Tridymit
Author(s) -
Flörke O. W.
Publication year - 1966
Publication title -
kristall und technik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.377
H-Index - 64
eISSN - 1521-4079
pISSN - 0023-4753
DOI - 10.1002/crat.19660010305
Subject(s) - gynecology , philosophy , medicine
Tridymit verzwillingt nach (30 3 4) und (10 1 6). Die ungewöhnlichen Indizes der Zwillingsebenen lassen sich darauf zurückführen, daß Tridymitkristalle aus Cristobalitkeimen orientiert herauswachsen, und daß sich die Zwillinge schon bei diesem paramorphen Übergang von Cristobalit in Tridymit bilden. Auf diese Weise läßt sich das (30 3 4)‐Gesetz erklären. Das (10 1 6)‐Gesetz findet seine Erklärung im Wachstum von Tridymitkristallen aus nach (111) verzwillingten Cristobalitkeimen. Im Röntgeneinkristalldiagramm zeigt sich die Verzwillingung auch bei makroskopisch ideal gewachsenen Kristallen. Durch polysynthetische Zwillingsbildung wird zwar nicht der Anteil, wohl aber die Verteilung der Si 2 O 7 ‐Gruppen mit ungünstiger Sauerstoffanordnung in der Tridymitstruktur geändert.

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