z-logo
Premium
Melamin – Bedeutende Industriechemikalie und toxischer Milchzusatz
Author(s) -
Salzner Jens,
Sgoff Dieter,
Bader Hans Joachim
Publication year - 2011
Publication title -
chemkon
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3730
pISSN - 0944-5846
DOI - 10.1002/ckon.201010150
Subject(s) - gynecology , humanities , philosophy , medicine
Ein wichtiges Bildungsziel des Chemieunterrichts ist es, ungerechtfertigte Ängste gegenüber der Chemie abzubauen. Da eine ablehnende Haltung oft mit der Angst vor einer Gefährdung verbunden ist, sollte im Unterricht sowohl behandelt werden, welchen Nutzen Chemikalien haben als auch, unter welchen Umständen Gefahren von ihnen ausgehen. Am Beispiel des Melamins kann gezeigt werden, wie ein sachgemäßer Umgang mit dieser Substanz zu wertvollen und sicheren Produkten führt, die gleiche Chemikalie aber bei missbräuchlicher Anwendung zur Gefahr für Menschen und Tiere werden kann. Im Folgenden werden sowohl die fachlichen Zusammenhänge erläutert als auch einfache Schulversuche zum Thema Melamin vorgestellt. Diese umfassen zum einen Experimente, die die industrielle Nutzung am Beispiel der Herstellung von Lackharzen zeigen, zum anderen Modellversuche zur Ausfällung von Melamin‐Addukten in der Niere.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here