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Analytik rund ums Holi‐Pulver
Author(s) -
Steff Henning,
Schröder Thomas Philipp,
Buse Susanne,
Bär Lukas,
Vogel Fiona,
Heller Marvin,
Sommer Katrin
Publication year - 2015
Publication title -
chemie in unserer zeit
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.217
H-Index - 24
eISSN - 1521-3781
pISSN - 0009-2851
DOI - 10.1002/ciuz.201500700
Subject(s) - art
Bei Holi‐Parties wird – in Anlehnung an ein hinduistisches Ritual – ein stärkehaltiges gefärbtes Effekt‐Pulver (Holi‐Pulver) in Menschenmassen geworfen. Die Feuerwehr warnt: Durch Funken, z.B. von Zigaretten, könnte es zur Staubexplosion kommen. Wichtige Einflussparameter, die das Explosionsverhalten von Stäuben bestimmen, sind die stoffliche Zusammensetzung von Stäuben, der Wassergehalt und die Feinheit. Diese Parameter werden an Holi‐Pulvern eines deutschen sowie eines indischen Anbieters untersucht. Der Parameter stoffliche Zusammensetzung erweist sich als zentral. Die Holi‐Pulver des indischen Anbieters bestehen zu über 90 % aus brennbarer (Mais‐)Stärke. Die Holi‐Pulver des deutschen Anbieters sind so ausbalanciert, dass sowohl Stärke als auch Inertstoffe enthalten sind. Mit Hilfe von Modell‐Stoffgemischen wird ermittelt, dass die Explosionsfähigkeit der Stoffgemische mit zunehmendem Inertstoffanteil deutlich herabgesetzt wird. Alle Zündversuche werden mit einer für Schule und Ausbildung entwickelten Low‐Cost‐Hartmann‐Apparatur durchgeführt.

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