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Das Gesetz vom Minimum. Liebig oder Sprengel?
Author(s) -
Gröger Martin
Publication year - 2010
Publication title -
chemie in unserer zeit
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.217
H-Index - 24
eISSN - 1521-3781
pISSN - 0009-2851
DOI - 10.1002/ciuz.201000533
Subject(s) - humanities , philosophy
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts vollzog sich langsam der Wandel von der Humustheorie zur Mineralstofflehre. Carl Sprengel kann als Wegbereiter der neuen Lehre angesehen werden, deren Grundlagen er als erster klar formulierte. Doch erst Justus von Liebig verhalf der Mineralstofflehre zum Durchbruch. So hat Sprengel auch bereits 1828 das Gesetz vom Minimum formuliert, welches heute noch häufig dem populäreren Liebig zugeschrieben wird. Die bekannte Analogie zur Visualisierung des Gesetzes als Minimum‐Tonne geht auf keinen der beiden Protagonisten zurück. Diese Analogie hat sich seit 1903 behauptet, obwohl es bereits 1910 einen Wettbewerb zur Entwicklung einer besseren Darstellung gab.

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