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Wie akustische Kaltgasfallen wirken. “Tannenbäume” im stehenden Ultraschallfeld
Author(s) -
Tuckermann Rudolf,
Bauerecker Sigurd
Publication year - 2008
Publication title -
chemie in unserer zeit
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.217
H-Index - 24
eISSN - 1521-3781
pISSN - 0009-2851
DOI - 10.1002/ciuz.200800450
Subject(s) - physics , chemistry , gynecology , microbiology and biotechnology , art , biology , medicine
Der Kaltgasfalleneffekt ermöglicht den Einfang von kalten (bzw. schweren) Gasen und Aerosolen in starken, stehenden Ultraschallfeldern. Der Effekt kann mit klassischen akustischen Prinzipien verstanden werden. Man kann ihn kontrolliert nutzen, um Temperaturen bis zu –100 °C in den Bereichen der Druckknoten eines stehenden Ultraschallfeldes (und somit in der unmittelbaren Umgebung einer levitierten Probe) zu erzeugen. Diese Kaltgas‐ und Aerosolfallen werden hier mit einem besonders leistungsstarken Levitator generiert. In ihnen lassen sich beispielsweise die Bildung und das Wachstum von Eis‐ und Schneepartikeln aus primärem Eisaerosol untersuchen, ebenso wie Gefrier‐ und Schmelzprozesse an einzelnen berührungsfrei levitierten Wassertropfen. Mit Hilfe von Hochgeschwindigkeitskameras (VIS, IR) lässt sich die schnelle erste Stufe der Eisbildung an schwebenden unterkühlten Tropfen erforschen.

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