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Die Chemie des Honigs
Author(s) -
Deifel Anton
Publication year - 1989
Publication title -
chemie in unserer zeit
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.217
H-Index - 24
eISSN - 1521-3781
pISSN - 0009-2851
DOI - 10.1002/ciuz.19890230105
Subject(s) - philosophy , political science , humanities
Der Honig war eines der ersten Süßungsmittel des Menschen. Während alte Kulturen ihm magisch‐religiöse, ja göttliche Eigenschaften zugeschrieben haben, wird er eigentlich erst seit der Zeit der Griechen und Römer als Nahrungsmittel verwendet. Doch auch bei ihnen steht sein Gebrauch als Heilmittel und Gewürz noch im Vordergrund. Bis heute – bei einem Pro‐Kopf‐Verbrauch des Bundesbürgers von 1,3 kg (im Jahre 1986) – hat der Honig etwas von seinem besonderen Charakter behalten. Viele Menschen schreiben ihm besondere Heilwirkungen zu oder preisen ihn zumindest – im Gegensatz zum normalen Haushaltszucker – als besonders „gesund”. Die Fragen nach dem ernährungsphysiologischen Wert und den Heilwirkungen seien vorerst dahingestellt. Der vorliegende Artikel will unter anderem auch diesen Sachverhalten auf den Grund gehen. Vor allem aber möchte er die Inhaltsstoffe des Honigs vorstellen und sich mit den chemischen Vorgängen beschäftigen, die bei seiner Entstehung ablaufen.

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