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Newtons rationales System der Alchemie
Author(s) -
Figala Karin
Publication year - 1978
Publication title -
chemie in unserer zeit
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.217
H-Index - 24
eISSN - 1521-3781
pISSN - 0009-2851
DOI - 10.1002/ciuz.19780120402
Subject(s) - philosophy , humanities , physics , art
„Newton, Sir Isaac, englischer Physiker, Mathematiker und Astronom, eines der größten naturwissenschaftlichen Genies aller Zeiten. Seine größten Leistungen waren die Aufstellung eines in sich geschlossenen Systems der Mechanik und die Entdeckung der Gravitation, der allgemeinen Massenanziehung, die in der Aufstellung des Newtonschen Gravitationsgesetzes und der quantitativen Deutung der Keplerschen Gesetze gipfelte, und auf die sich die gesamte Himmelsmechanik aufbaut. Auf dem Gebiet der Optik stellte er grundlegende Untersuchungen über die Zerlegung des Lichts durch Prismen an, erforschte die Gesetze der Farbenmischung und stellte eine von Goethe infolge grundsätzlicher Mißverständnisse leidenschaftlich bekämpfte Farbenlehre auf. Auch mit den Interferenzerscheinungen hat er sich beschäftigt (Newtonsche Farbenringe). Seine Emanationstheorie des Lichts, die das Licht als aus kleinen Teilchen bestehend ansah, hat später der Wellentheorie von Huygens weichen müssen. Newton baute 1671 das erste Spiegelteleskop. Auf mathematischem Gebiet fand er u. a. den binomischen Satz. Als Erfinder der Fluxionsrechnung (1671) ist er zugleich mit Leibniz der Begründer der Differentialrechnung. Geboren 5. 1. 1643 in Woolsthorpe, gestorben 31. 3. 1727 in Kensington bei London; 1669 Professor in Cambridge, 1695 an der Münze in London, zweimal Vertreter der Universität im Parlament, 1672 Mitglied, 1703 Präsident der Royal Society. Hauptwerke: Philosophiae naturalis principia mathematica (1687, dtsch. 1872); Optics (1704, dtsch. 1898 in Ostwalds Klassiker); Arithmetica universalis (1707); Analysis (1711). Gesamtausg. 1744 (3 Bde) und 1799‐‐85 (5 Bde)”. [Zitiert nach: Der Große Herder, VIII]