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Nutzung von CO 2 aus Rauchgasen für chemische Synthesen
Author(s) -
Kessler Birgit,
Eysmondt Jörg Von,
Merten Heinrich
Publication year - 1992
Publication title -
chemie ingenieur technik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.365
H-Index - 36
eISSN - 1522-2640
pISSN - 0009-286X
DOI - 10.1002/cite.330641207
Subject(s) - chemistry
In diesem Beitrag wird diskutiert, ob durch chemische Verwertung von Kohlendioxid (CO 2 ) aus Rauchgasen die CO 2 ‐Emissionen konventioneller Kohlekraftwerke deutlich gesenkt werden können. Die möglichen Synthesewege zur Verwertung von CO 2 und CO (aus CO 2 gewonnen) werden anhand von Massen‐ und Energiebilanzen bewertet. Demnach können über chemische Synthesewege nur relativ geringe Mengen an CO 2 gebunden werden, da die Jahresproduktionsmengen der in Frage kommenden Chemikalien (z. B. Harnstoff, Essigsäure und Methanol) im Verhältnis zur emittierten Kohlendioxid‐Menge unbedeutend sind. Die endotherme Umsetzung von CO 2 zu CO, das bereits in zahlreichen technischen Synthesen eingesetzt wird, erfordert den Einsatz fossiler Energieträger, was wiederum mit einer zusätzlichen CO 2 ‐Emission verbunden ist. Aufgrund der vorliegenden Ergebnisse ist die chemische Verwertung von CO 2 aus Kraftwerksrauchgasen bis auf weiteres keine aussichtsreiche Methode zur Senkung der CO 2 ‐Emissionen.

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