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Möglichkeiten der Kobalt‐ und Nickel‐Elektrolyse
Author(s) -
Schwartz Werner
Publication year - 1973
Publication title -
chemie ingenieur technik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.365
H-Index - 36
eISSN - 1522-2640
pISSN - 0009-286X
DOI - 10.1002/cite.330450405
Subject(s) - chemistry , nuclear chemistry
Kobalt und Nickel lassen sich nur dann in reiner Form kathodisch abscheiden, wenn der zirkulierende Sulfat/Chlorid‐Elektrolyt ständig von Verunreinigungen durch chemische Methoden befreit wird. Elektrolysen ohne Diaphragma sind zwar billig und einfach zu betreiben, wegen der aufwendigen Reinigung aber auf Sondergebiete beschränkt. Diaphragmen erlauben es, die zu reinigende Elektrolyt‐Menge auf 1/10 der bei Verfahren ohne Diaphragma benötigten Menge zu verringern. Die löslichen Anoden, die aus dem zu raffinierenden Metall bestehen, dürfen relativ große Gehalte an Verunreinigungen aufweisen; es ist sogar neuerdings möglich, Nickelstein unter Bildung von Elementarschwefel direkt zu elektrolysieren. Die Diaphragmen‐Elektrolyse wird aufgrund vieler Vorzüge auch in Zukunft Verbreitung finden, obwohl das Hochdruck‐Carbonylverfahren für Nickel ein reineres Metall verspricht. Die Verwendung von reinen Chlorid‐Elektrolyten, die sicherlich günstigere Abscheidungsbedingungen schüfe, scheitert gegenwärtig noch an Werkstoff‐Schwierigkeiten.

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