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pH‐Meßwertübertrager ohne Röhren und ohne mechanischen Zerhacker
Author(s) -
Wunderer Peter
Publication year - 1964
Publication title -
chemie ingenieur technik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.365
H-Index - 36
eISSN - 1522-2640
pISSN - 0009-286X
DOI - 10.1002/cite.330361108
Subject(s) - physics , humanities , gynecology , philosophy , medicine
Der wichtigste Teil des p H ‐Meßwertübertragers, der Gleichstromverstärker, wird ohne mechanische Zerhacker und Elektronenröhren nur mit einem Impedanzwandler ausgerüstet, dessen Kapazitäten infolge der Verwendung von Halbleitersperrschichten spannungsabhängig sind. Infolge dieses Aufbaues arbeitet das Gerät sehr zuverlässig. Bei Umgebungstemperaturen von —10 bis +50°C wird der Eingangswiderstand im Betriebszustand > 5 · 10 11 Ω, die Spannungsdrift < ± 1mV und die Stromdrift < 10 −12 A. Die kleinen Versorgungsspannungen und Ströme der Halbleiterschaltungen erlauben die eigensichere Auslegung des Ein‐ und Ausgangskreises oder des gesamten Gerätes, ermöglichen aber auch die Konstruktion eines batteriebetriebenen p H ‐Meters. Darüber hinaus ist der Verstärker allgemein anwendbar, z. B. für Ionisationskammern oder Integrationsverstärker für Rechenanlagen, also immer dann, wenn kleine Stromstärken aus hochohmigen Quellen oder kleine Spannungen leistungslos zu messen sind.