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Apparatekombinationen für die mechanische Abtrennung von Feststoffen aus Suspensionen
Author(s) -
Rumpelt H.
Publication year - 1958
Publication title -
chemie ingenieur technik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.365
H-Index - 36
eISSN - 1522-2640
pISSN - 0009-286X
DOI - 10.1002/cite.330300405
Subject(s) - chemistry , gynecology , physics , medicine
Die Belastung von kontinuierlichen Filtrierapparaten, wie Vakuumfiltern und Zentrifugen, läßt sich durch Voreindicken des Zulaufgutes herabsetzen; durch vorherige Abstoßung eines Teiles der Begleitflüssigkeit läßt sich also die erforderliche Filterfläche verringern. Als Voreindicker hat sich das Kasteneindickfilter bewährt. Das automatisch gesteuerte Vakuumfilter ohne rotierende Teile taucht dabei mit der gesamten Filterfläche in die einzudickende Suspension ein. Auch die Kombination eines Vakuumdrehfilters und einer Filterzentrifuge ist von Vorteil, da auf dem Drehfilter eine bessere Kuchenauswaschung erreicht wird als in der Zentrifuge, während die Zentrifuge eine geringere Restfeuchtigkeit des Kuchens erreichen läßt. Aus den gleichen Gründen wird der thermische Trockenprozeß verbessert, wenn ihm Drehfilter und Zentrifuge in Kombination vorgeschaltet sind. Allgemein bieten die Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Apparate zur Trennung fest‐flüssiger Systeme Möglichkeiten zur Wirtschaftlichkeitssteigerung, wie an einigen Beispielen gezeigt wird.