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Bestimmung von Flüssigkeits‐Dampf‐Gleichgewichten bei erhöhten Drucken durch thermische Analyse System CO 2 /CCIF 3
Author(s) -
Zeininger Hannelore
Publication year - 1954
Publication title -
chemie ingenieur technik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.365
H-Index - 36
eISSN - 1522-2640
pISSN - 0009-286X
DOI - 10.1002/cite.330260606
Subject(s) - physics , gynecology , chemistry , medicinal chemistry , medicine
Die Methode der thermischen Analyse ist im Vergleich zu den bekannten statischen und dynamischen Meßmethoden zur Bestimmung von Flüssigkeits‐Dampf‐Gleichgewichten bei erhöhten Drucken besonders einfach. Nachdem sie L. Meyer bei Drucken unter bzw. nur wenig über 1 ata verwendet hat, wird sie jetzt auch für die Untersuchung bei höheren Drucken (bis rd. 20 atü) ausgebaut. Die Methode kann immer dort angewendet werden, wo bei niedrig siedenden Substanzen rasch eine Übersicht über den Verlauf von Siede‐ und Kondensationslinien bei verschiedenen Drucken erhalten werden soll. Es wird das System Kohlendioxyd/Trifluorchlormethan zwischen 1 und 7 atü und —30 °C und —80 °C gemessen. Das System besitzt einen azeotropen Punkt, der bis hinauf zu 4 atü im heterogenen, bei 5 bis 6 atü im homogenen Gebiet liegt. Oberhalb 6 atü verschwindet die Azeotropie. Zur genaueren Ermittlung der Löslichkeitsgrenzen wurden Löslichkeitsmessungen mit einer einfachen Anordnung durchgeführt.