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Einschluss von Cyclodextrin durch kombinierte Dispergierung und Reagglomeration nanoskaliger Partikel
Author(s) -
Sauter C.,
Schuchmann H. P.,
Bräse S.
Publication year - 2008
Publication title -
chemie ingenieur technik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.365
H-Index - 36
eISSN - 1522-2640
pISSN - 0009-286X
DOI - 10.1002/cite.200800047
Subject(s) - gynecology , physics , chemistry , medicine
Zahlreiche Entwicklungsprojekte in der pharmazeutischen Industrie werden aufgrund einer mangelhaften Wirkung des Arzneimittels eingestellt. Der Grund hierfür liegt oftmals in der unzureichenden Bioverfügbarkeit des Wirkstoffes, der häufig nicht direkt am Wirkort und in nicht ausreichenden oder zu hohen Konzentrationen freigesetzt wird. Während des Herstellungsprozesses können Nanopartikel meist nicht stabilisiert werden und lagern sich zu großen, stabilen Agglomeraten zusammen. Für die Bildung wirkstoffbeladener, nanostrukturierter Trägeragglomerate ist es erforderlich, den Wirkstoff in die poröse Agglomeratstruktur einzubinden, um anschließend eine gezielte Freisetzung zu erhalten. Eine möglichst vollständige Dispergierung und Desagglomeration der Partikelagglomerate ist aus diesem Grunde unumgänglich. Im vorliegenden Beitrag wird die technische Machbarkeit zur Erzeugung wirkstoffbeladener, nanostrukturierter Trägeragglomerate vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass Dispergierung und Reagglomeration zeitlich getrennt voneinander ablaufen und somit eine gezielte Beladung mit z. B. Cyclodextrin möglich ist.

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