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Maßnahmen zur CO 2 ‐Minderung bei der Stahlerzeugung
Author(s) -
Aichinger H. M.,
Steffen R.
Publication year - 2006
Publication title -
chemie ingenieur technik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.365
H-Index - 36
eISSN - 1522-2640
pISSN - 0009-286X
DOI - 10.1002/cite.200600008
Subject(s) - chemistry , physics , gynecology , medicine
Die Stahlindustrie in Deutschland gehört aufgrund des Reduktionsmittelbedarfs an Kohlenstoff für ihre metallurgischen Stoffumwandlungsprozesse und ihrer hohen Erzeugungsmenge von rd. 45 Mio. t Rohstahl pro Jahr zu den energieintensiven CO 2 ‐emittierenden Branchen. Sie hat sich gegenüber der Bundesregierung verpflichtet, ihre spezifischen Kohlendioxid‐Emissionen bis zum Jahr 2012 um 22 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 1990 zu verringern. Maßnahmen zur Verringerung der CO 2 ‐Emissionen beziehen sich auf die Erhöhung der Energie‐ und Ressourceneffizienz. Viel versprechende neue Ansätze mit erheblichem CO 2 ‐Minderungspotenzial bietet die Weiterverarbeitung von Rohstahl zu Walzstahl. Zukunftstechnologien und langfristige Maßnahmen für die Klimavorsorge stellen die Wasserstofftechnologie zur Roheisen‐ und Stahlerzeugung sowie die Hochtemperaturelektrolyse von Eisenerz mit CO 2 ‐unbelasteter elektrischer Energie dar. Innerhalb der Wertschöpfungsketten tragen neue Stahlwerkstoffe zu einer weiteren Verminderung von CO 2 ‐Emissionen bei.

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