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Mischer mit mikrostrukturierten Folien für chemische Produktionsaufgaben
Author(s) -
Werner B.,
Hessel V.,
Löb P.
Publication year - 2004
Publication title -
chemie ingenieur technik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.365
H-Index - 36
eISSN - 1522-2640
pISSN - 0009-286X
DOI - 10.1002/cite.200406168
Subject(s) - physics , philosophy , humanities , art
Seit etwa 10 Jahren beschäftigt sich die Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (IMM) mit der Nutzung von Mikrostrukturen im Bereich der Mikroverfahrenstechnik. Deren Vorteile – effizienterer Wärmeaustausch und Massentransport – bewirken u. a. Steigerung von Ausbeute und Selektivität bei gleichzeitiger Ressourcenschonung. Die Entwicklung von mikrostrukturierten Mischern war dabei ein Schlüssel zu verbesserten Feinchemikaliensynthesen sowie zur Herstellung von Dispersionen, Cremes, Schäumen und Emulsionen. Bislang waren diese mikrostrukturierten Mischer im Wesentlichen auf Labor‐ oder bestenfalls Pilotanlagen‐Maßstab festgelegt – typische Maximalflussraten lagen bei 2 – 100 L/h für wasserähnliche Fluidsysteme. Mit der Einführung der StarLaminatoren StarLam300 und StarLam3000, konnte diese Grenze jetzt auf weit über 300 L/h bis in den m 3 /h‐Bereich angehoben werden. Beide Apparate zeigen gute Mischgüten bei hohen Flüssen, die durchaus an die sehr guten Werte von bisher bekannten Niederdurchsatz(L/h)‐Mikromischer heranreichen. Damit ist eine Kontinuität von „wirklichen” Mikromischern über die hier beschriebenen Hochdurchsatz‐Tools bis zu statischen Mischern mit noch höheren Durchsätzen gegeben. Eine Klassifikation der Mischeffizienz nach dem Leistungseintrag bestätigt ebenso diese Kontinuität.