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Phenylvinylog erweiterte Triphenylmethylium‐Systeme
Author(s) -
Hellwinkel Dieter,
Fritsch Helmut
Publication year - 1989
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19891221223
Subject(s) - chemistry
Als isokonjugierte Modelle für (Phenylazo)tritylium‐Ionen des Typs A wurden die einfach bis dreifach Styryl‐ und Phenylethinyl‐substituierten Trityliumsysteme 1 – 6 untersucht. Im Einklang mit einfachen theoretischen Modellbetrachtungen weisen diese Ionen wesentlich längerwellige VIS‐Absorptionen als das Tritylium‐Ion selbst auf und zeigen auch die erwarteten bathochromen Bandenverschiebungen von den einzweigigen ( 1 , 4 ) zu den zwei‐ und dreizweigigen Systemen ( 2 , 3 bzw. 5 , 6 ) hin. Ebenso klar kommen auch die für die 4‐Methoxystyryl‐ ( 1b – 3b ) und 4‐(Dimethylammoniostyryl)tritylium‐Ionen 1c – 3c sowie das 4‐(Nitrostyryl)tritylium‐Ion 1d vorhergesagten bathochromen und hypsochromen VIS‐Bandenverschiebungen zum Ausdruck. Von den meisten der neu hergestellten Trityliumsysteme konnten voll aufgelöste NMR‐Spektren erhalten werden, deren Signallagen sehr gut mit den aus dem elementaren Konjugationsmodell folgenden Ladungsdichteverteilungen vereinbar sind. Beim farblich dem 4‐Styryltritylium‐Ion 1a entsprechenden 4,4′‐(1,2‐Ethendiyl)bistritylium‐System 12 zeigen nur die Resonanzlinien der inneren Protonen 3,β‐H und Kohlenstoffe C‐4,β signifikante Abweichungen von den entsprechenden Signallagen der Referenzsysteme 1a und Tritylium ( 13 ).