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Mehrfachbindungen zwischen Hauptgruppenelementen und Übergangsmetallen, LX. Brückenständige Blei‐Atome in Organometall‐Komplexen: Erste Beispiele
Author(s) -
Herrmann Wolfgang A.,
Kneuper HeinzJosef,
Herdtweck Eberhardt
Publication year - 1989
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19891220309
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die ersten Komplexverbindungen von linear koordiniertem (zweibindigem) und trigonal‐planar koordiniertem (dreibindigem) Blei werden unter präparativen, strukturchemischen und elektrochemischen Aspekten beschrieben. Die Komplexe (μ‐Pb)[η 5 ‐C 5 H 4 R)Mn(CO) 2 ] 2 ( 2a : R = H; 2b : R = CH 3 ) entstehen bei der Umsetzung von Blei(II)‐chlorid mit den Lösungsmittel‐Komplexen (η 5 ‐C 5 H 4 R)Mn(CO) 2 (THF) ( 1a bzw. 1b ). Weitere Umsetzung von 2b mit 1b ergibt das mit Methylencyclopropan isolobale Mn 3 Pb‐Derivat 3b der Formel (μ 3 ‐Pb)[(η 5 ‐C 5 H 4 CH 3 )Mn(CO) 2 ] 3 . Strukturchemische Daten legen den Schluß nahe, daß MnPb‐Einfachbindungslängen ca. 261 pm betragen sollten, während Doppelbindungen zwischen diesen Elementen im Abstandsbereich 245–249 pm zu erwarten sind.