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[2.2]Paracyclophan‐Komplexe von Indium(I), Thallium(I), Zinn(II) und Blei(II)
Author(s) -
Schmidbaur Hubert,
Bublak Wolfgang,
Huber Brigitte,
Hofmann Josef,
Müller Gerhard
Publication year - 1989
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19891220209
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , polymer chemistry
Die Umsetzungen von [2.2]Paracyclophan mit In[InBr 4 ] in Mesitylen bzw. mit Tl[GaCl 4 ] in Toluol liefern kristalline 1:1‐Addukte ( 1 bzw. 2 ). Entsprechende Reaktionen mit SnCl(GaCl 4 ) oder Pb(GaCl 4 ) 2 ergeben analoge 1:1‐Komplexe ( 3 bzw. 4 ), die aber nur schwer als Einkristalle erhalten werden können. Nach den Röntgensturanalysen von 1 und 2 ist je ein In(I)‐ oder Tl(I)‐Kation von außen zentrisch (η 6 an die Benzolringe des Paracyclophanmoleküls koordiniert, dessen Mitte ein kristallographisches Inversionszentrum darstellt. Die Aromaten bilden dabei an In(I) und Tl(I) Winkel von 61.2 bzw. 64.6°. Die eindimensionalen, an M gewinkelten Stapel … M(Paracyclophan)M(Paracyclophan)M … sind über Kontakte der Metalle M zu den Halogenatomen der Gegenionen in den beiden anderen Raumrichtungen vernetzt. Es entstehen sehr stabile, stark raumerfüllende metallorganische Koordinationspolymere.