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Darstellung und Reaktionen Trifluormethylchalkogenyl‐substituierter Alkine
Author(s) -
Haas Alois,
Krächter HansUdo
Publication year - 1988
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19881211023
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
(Trifluormethylchalkogenyl)alkine 1 werden durch Reaktion entsprechender Bromalkine mit CuECF 3 (E = S, Se) erhalten. Lediglich Bis(trifluormethylthio)ethin ( 1a ) wird nicht direkt, sondern aus BrCHCHBr über die Zwischenstufen CF 3 SCHCHSCF 3 , CF 3 S(Br)CHCH(Br)SCF 3 und anschließende HBr‐Eliminierung synthetisiert. Photolyse und Zersetzung von 1a in Gegenwart von (C 6 H 5 )P führen zu den Thiophenderivaten 3a,b . Bei der Pyrolyse von 1a entsteht zusätzlich noch das 1,4‐Dithiin 3c , und die Brom‐addition liefert das cis/trans ‐Isomerengemisch 2a,b . Cycloadditionen an Dicyclopentadien, Hexachlorcyclopentadien, Anthracen, Tetrachlor‐5,5‐dimethoxycyclopentadien, Tetraphenylcyclopentadienon und Dibromcarben führen zu den Homocyclen 4a – e und 5a . 1,3‐Dipolare Additionen von 1a an Diphenylnitrilimin, PhN 3 und R 2 CN 2 (RH, CH 3 , C 6 H 5 ) liefern die Heterocyclen 6a,c und 7b – e . Pyrazol 7e zerfällt in 7f und 5b . Die Furanderivate 9a,b werden aus 1,3‐Oxathiolonen 8a,b und 1a gewonnen. Bei Umsetzungen von 1a mit S 4 N 4 bzw. SO 3 entstehen die Siebenringe 10 bzw. 11 .