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Organische Metallkomplexe, XIX. Über die Struktur der Quecksilber (II)‐ Verbindungen mit Derivaten von β‐Diketonen
Author(s) -
König Klaus,
Weiss Willy,
Musso Hans
Publication year - 1988
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19881210710
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
3‐Methyl‐, 3‐Ethyl‐ und 3‐Phenylacetylaceton ( 6a – c ) binden Hg(II) am C‐3‐Atom zu 2:1‐Verbindungen vom Typ 8 , 3‐Iospropyl‐ und 3‐ tert ‐Butylacetylaceton ( 6d, e ) sowie 1,8‐Dekalindion ( 15a ) dagegen bilden polymere 1:1‐Komplexe, in denen die Liganden an den äußeren CH‐Bindungen über das Hg zu Ketten vom Typ 13 und 17 verknüpft werden. Somit läßt sich das Quecksilber durch sperrige Substituenten von C‐3 schon verdrängen, es weicht aber nicht an den Sauerstoff aus, sondern an die weniger aciden α‐Kohlenstoffe. Offene Enolatstrukturen ( 9, 10 ) lassen sich nur in einigen Fällen im Lösungsgleichgewicht nachweisen.