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Carbenliganden als Anthracyclinon‐Synthone, 6. Chelat‐Carben‐Komplexe als Schlüsselreagentien bei Synthesen in der Daunomycinon‐Reihe: Regiospezifische Anellierung von Arylcarbenliganden als Strategie zum Aufbau von B‐ und C‐Ring
Author(s) -
Dötz Karl Heinz,
Popall Michael
Publication year - 1988
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19881210412
Subject(s) - chemistry , synthon , carbene , annulation , ring (chemistry) , stereochemistry , chelation , metal , catalysis , organic chemistry
Tetracarbonyl‐Chelat‐Carben‐Komplexe des Chroms 4, 5 und 18 reagieren mit terminalen Alkinen unter regiospezifischer Anellierung der Carbenliganden zu Schlüsselprodukten der Anthracyclinon‐Synthese. Aus 3‐(Methoxycarbonyl)‐5‐hexinsäureester 1 und den Naphthylcarben‐Komplexen 4/5 wird der B‐Ring des Daunomycinons aufgebaut. Das Metall wird aus den Anthracenol‐Komplexen 6/7 unter CO‐Druck als Hexacarbonylchrom zurückgewonnen. Konventionelle Schritte führen zum Tetracyclus 14/15 , der als Vorstufe des Daunomycinons C und dessen 4‐Demethoxy‐Analogon dient. Die Anellierung des Anisyl‐Komplexes 18 durch die Propargylcyclohexandione 16/17 liefert unter Aufbau des C‐Rings nach Rückgewinnung des Metalls die Naphthol‐Derivate 21/22 . Schlüsselschritte zum tetracyclischen Diketon 25 , einer bekannten Vorstufe des 11‐Deoxydaunomycinons E , sind die Kettenverlängerung des Ketones 23 mit Isocyanmethyl‐ p ‐tolylsulfon zur Carbonsäure 24 und deren Cyclisierung mit TFA/TFAA.

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