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(2,3‐Epoxy‐4‐oxoalkyl)phosphonsäure‐ester als Synthone für Thiazole
Author(s) -
Öhler Elisabeth,
Kang HeunSoo,
Zbiral Erich
Publication year - 1988
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19881210322
Subject(s) - chemistry , phosphonate , thiazole , medicinal chemistry , reaction conditions , epoxy , polymer chemistry , stereochemistry , organic chemistry , catalysis
(2,3‐Epoxy‐4‐oxoalkyl)phosphonsäureester 6 können mit Thioharnstoff‐Derivaten oder Thioamiden in sehr guten Ausbeuten zu den neuen [2‐Hydroxy‐2‐(5‐thiazolyl)ethyl]phosphonaten 12 – 16 oder zu den (Thiazolylvinyl)phosphonsäureestern 17 – 21 umgesetzt werden. Beide Verbindungstypen erlauben die Spaltung zu bisher unbekannten Phosphor‐freien Thiazolen: Die β‐Hydroxy‐phosphonate 15 und 16 mit R 4 = Ph bzw. 3‐Pyridyl reagieren mit CsF erwartungsgemäß unter Abspaltung von Diethylphosphat zu den 5‐Alkenylthiazolen 22 bzw. 23 , während die Verbindungen 13 und 14 mit R 4 = NHPh bzw. NHMe unter analogen Reaktionsbedingungen zu (1‐Formylalkyl)phosphonsäureestern und den an C‐5 unsubstituierten Thiazolen 24 bzw. 25 gespalten werden. — Die (Thiazolylvinyl)phosphonate 17′ (R 4 = NHAc) und 20 (R 4 = Ph) werden mit N ‐Methylmorpholin‐ N ‐oxid/OsO 4 zu den threo ‐Diolen 26 bzw. 27 umgesetzt, die thermisch oder bei saurer Katalyse leicht und regioselektiv zu den sehr reaktiven Enolen der Acylphosphonate 28 bzw. 29 dehydratisiert werden können. Diese reagieren mit Wasser, Alkoholen und Aminen glatt zu den bisher unbekannten Thiazolylessigsäure‐Derivaten 34 – 38 .