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Reaktionen von Bis(diazadien)eisen(O)‐Komplexen
Author(s) -
Dieck Heindirk Tom,
Diercks Rainer,
Stamp Lutz,
Bruder Horst,
Schuld Thomas
Publication year - 1987
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19871201206
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry
Bei der Reduktion von Eisen(II)‐Verbindungen mit Alkalimetallen oder über eine Alkylierung mit Grignard‐Reagenzien in Gegenwart von 1,4‐Diaza‐1,3‐dienen (DAD) entstehen die paramagnetischen, braunen, vierfach koordinierten Eisen(O)‐Komplexe Fe(DAD) 2 2 . Je nach Größe der DAD‐Substituenten addieren sie nicht, langsam oder rasch reversibel Kohlenoxide zu den diamagnetischen, labilen, tiefgrünen (DAD) 2 Fe(CO) 6 bzw. irreversible zu den stabilen, roten (DAD)Fe(CO) 3 8 . Auch Isocyanide zeigen unter Addition zu analogen 7 und 10 entsprechende Farbreaktionen. Ebenso wird mit Dicyan, Nitrosylchlorid oder Diazoalkan Addition beobachtet. An sterisch nicht zu anspruchsvolle 2 werden zwei Moleküle Acetylendicarbonester unter CC‐Verknüpfung zu einem tiefblauen, luftstabilen Ferracyclopentadien 9 addiert. Eine Einkristall‐Röntgenstrukturanalyse an monoklinem 9b wurde durchgeführt. Das C 2 ‐symmetrische Komplexmolekül enthält zwei DAD‐Chelatliganden und einen chelatgebundenen Tetrakis(alkoxycarbonyl)‐1,3‐butadien‐1,4‐diyl‐Liganden am oktaedrisch koordinierten Eisen(II)‐Zentrum.

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