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Carbanionen‐Umlagerungen von ω‐Phenyl‐ω‐(trimethylsilyl)alkyllithium‐Verbindungen: Intramolekulare Reaktionen von Benzyltrimethylsilanen mit einer Kohlenstoff‐Lithium‐Bindung 1)
Author(s) -
Maercker Adalbert,
Stötzel Reinhard
Publication year - 1987
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19871201015
Subject(s) - chemistry , trimethylsilyl , methyllithium , medicinal chemistry , lithium (medication) , stereochemistry , medicine , endocrinology
ω‐Phenyl‐ω‐(trimethylsilyl)alkyllithium‐Verbindungen zeigen vier von fünf theoretisch denkbaren Möglichkeiten zur intramolekularen Stabilisierung in Abhängigkeit vom Lösungsmittel und von der Kettenlänge n. Während die Transmetallierung einer Methylgruppe am Silicium unter 1,( n + 2)‐Protonverschiebung in jedem Fall beobachtet wird, findet die intramolekulare 1, n ‐Verschiebung des Benzylprotons erst ab n ≥ 4 statt. Hauptreaktion, jedoch nur bei n = 3 und 4, ist die 1, n ‐Trimethylsilylverschiebung über einen cyclischen at‐Komplex als Zwischenstufe, aus dem sich teilweise auch Methyllithium abspaltet unter Bildung der entsprechenden Silacycloalkan‐Derivate. Beim Übergang von Diethylether zu THF als Lösungsmittel werden die Silylverschiebungen stärker beschleunigt als die Protonverschiebungen. Eine Grovenstein‐Zimmerman‐Umlagerung unter Phenylverschiebung findet jedoch in keinem Falle statt. Entartete Silylverschiebungen bei α‐deuterierten ω‐(Trimethylsilyl)alkyllithium‐Verbindungen konnten ebenfalls nicht nachgewiesen werden. Erst bei Einführung einer zweiten Trimethylsilylgruppe in die 3‐Stellung tritt wieder 1,3‐(C→C)‐Trimethylsilylverschiebung auf.

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