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Synthese, Reaktivität und Struktur von Kupfer‐, Silber‐ und Gold‐Komplexen des Typs (C 5 Me 5 CS 2 )M(PR 3 ) n mit einzähnig und zweizähnig gebundenem Dithiocarboxylat‐Ligand
Author(s) -
Otto Heiko,
Werner Helmut
Publication year - 1987
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19871200118
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die Reaktionen von (η 5 ‐C 5 Me 5 )Cu(PR 3 ) ( 1a – c ) und (η 1 ‐C 5 Me 5 )‐Au(PR 3 ) ( 2a,c ) mit CS 2 führen zu einer Insertion des Schwefelkohlenstoffs in die C 5 Me 5 ‐Metall‐Bindung und zur Bildung der Dithiocarboxylat‐Komplexe (C 5 Me 5 CS 2 )M(PR 3 ) n ( 3a – c, 4a, c ). Die Silberverbindung (C 5 Me 5 CS 2 )Ag(PPh 3 ) 2 ( 5 ) ist direkt aus [AgCl(PPh 3 )] 4 , C 5 Me 5 Li und überschüssigem CS 2 erhältlich. Die Synthese von 3 – 5 und (C 5 Me 5 CS 2 )Cu(PMe 3 ) 3 ( 6 ) gelingt praktisch quantitativ auch durch Umsetzung von in situ aus C 5 Me 5 Li und CS 2 gebildetem C 5 Me 5 CS 2 Li und MCl(PR 3 ) n . Bei Verwendung von Methyliodid an Stelle von MCl(PR 3 ) n ) entsteht der Ester C 5 Me 5 CS 2 Me ( 7 ). Die Ergebnisse der Röntgenstrukturanalysen von (C 5 Me 5 CS 2 )Cu(PPh 3 ) 2 ( 3a ) und (C 5 Me 5 CS 2 )Au(P i Pr 3 ) ( 4c ) bestätigen, daß der Dithiocarboxylat‐Ligand über beide Schwefelatome am Kupfer, jedoch nur über ein Schwefelatome am Gold koordiniert ist. Verbindung 6 unterliegt in Lösung einem raschen PMe 3 ‐Ligandenaustausch, der NMR‐spektroskopisch untersucht worden ist. Das Vorzeichen der PH‐Kopplung von 6 wurde bestimmt.

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