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Synthese, Struktur und Eigenschaften von N ‐(Dialkoxymethylen)carbamidsäureestern
Author(s) -
Kupfer Rainer,
Würthwein ErnstUlrich,
Krestel Magda,
Allmann Rudolf
Publication year - 1986
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19861191105
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die Titelverbindungen 1 werden durch Umsetzung der Imidokohlensäureester 4 mit den Chlorameisensäureestern 5 in Gegenwart von Aminbasen in Ausbeuten von 35–68% hergestellt. Hydrolyse von 1 unter milden Bedingungen führt zu den Imidodikohlensäureestern 6 . — Im Kristall ( 1 bb , Röntgenstrukturanalyse) liegt ein Konformeres mit gauche‐s ‐cisoidem 1‐Oxa‐3‐azabutadien‐Gerüst vor; die Phenylringe stehen fast senkrecht zur Hauptmolekülebene. — Mit Hilfe quantenmechanischer Berechnungen werden die energieärmsten Konformeren der als Modell studierten Verbindung 8 ((HO) 2 CNCO 2 H) ermittelt; für deren Rotationsbarriere um die Amidbindung wird der extrem niedrige Wert von nur ca. 1.2 kcal/mol vorhergesagt. Im Vergleich zu den Isomeren 9 ((HO 2 C) 2 NH) besitzen die Modellverbindungen 8 eine um ca. 28 kcal/mol höhere Grundzustandsenergie mit entsprechend gesteigerter Reaktivität. — IR‐, 1 H‐ und 13 C‐NMR‐ und MS‐Daten werden mitgeteilt und diskutiert.

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