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Beiträge zur Chemie des Bors, 164. Über (Benzyl‐ tert ‐butylamino)borane und Bis(benzyl‐ tert ‐butylamino)bor(1+)‐Salze
Author(s) -
Kölle Peter,
Nöth Heinrich
Publication year - 1986
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19861190127
Subject(s) - chemistry , borane , medicinal chemistry , boranes , stereochemistry , boron , catalysis , organic chemistry
Während mit Benzyl‐ tert ‐butylamin, RR′NH, in BCl 3 oder BBr 3 eine Aminogruppe leicht zu Aminoboranen RR′NBX 2 (X = Cl, Br) einzuführen ist, erhält man Bis(amino)borane (RR′N) 2 BX (X = Cl, Br) nur bei Verwendung des Amids LiNRR′ ( 5 ). Die entsprechenden Aminoborfluoride entstehen aus BF 3 . O(C 2 H 5 ) 2 und 5 . Eine Aminierung von (RR′N) 2 BX (X = F, Cl) mit 5 zu B(NRR′) 3 gelingt nicht. Die Reaktion von [(RR′N) 2 B]BBr 4 mit überschüssigem 5 führt zu (RR′N) 2 BH. – Bis(amino)bor‐Salze sind durch Halogenid‐Abspaltung mit AlCl 3 oder BBr 3 aus (RR′N) 2 BHal leicht zugängig. Die Röntgenstrukturanalyse von [(RR′N) 2 B]AlCl 4 ( 10 ) zeigt ein Allen‐analoges Kation mit linearer NBN‐Struktur und kurzer BN‐Bindung (1.332 Å). Die BN‐Bindung verkürzt sich beim Übergang von (RR′N) 2 BCl ( 6a ), dessen Struktur ebenfalls rötgenographisch ermittelt wurde, in 10 um 0.08 Å. Die Rotationsbarriere der BN‐Bindung im Kation beträgt Δ G * = 82 ± 3 kJ mol −1 .

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