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Aminyloxide (Nitroxide), XXXVIII. Bildung von Aminyloxiden bei der Oxidation von Nitronen und 5‐(Hydroxyamino)isoxazolidinen
Author(s) -
Aurich Hans Günter,
Eidel Joachim,
Schmidt Michael
Publication year - 1986
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19861190105
Subject(s) - chemistry , nitrone , medicinal chemistry , polymer chemistry , stereochemistry , catalysis , organic chemistry , cycloaddition
ESR‐spektroskopische Untersuchungen zeigen, daß bei der Oxidation von Nitronen 1 oder deren Umwandlungsprodukten 2 Aminyloxide 3–8 gebildet werden. Nur bei Oxidation von 1g,h und r (R 2 R 3 =Aryl) lassen sich die Vinylaminyloxide 3 direkt nachweisen. Andere am β‐C‐Atome zweifach substituierte Nitrone 1 (R 2 R 3 Me oder R 2 Ph, R 3 =Me) ergeben O,C‐verknüpfte Spin‐Addukte 6 und/oder Acylaminyloxide 7 oder 8 . Bei der Oxidation von 2k–m und s bilden sich die Radikale 5. 5k und s wandeln sich jedoch sehr schnell in 4k und s um, während 5l und m beständig sind, ebenso wie 5d , das neben einem zweiten Radikal bei Oxidation von 1d nachgewiesen werden kann. In den meisten anderen Fällen entstehen bei der Oxidation von 1 und 2 Radikale, denen Struktur 4 zugeordnet wird. Das zu Vergleichszwecken dargestellte Hydroxylamin 12 ergibt 13 und nicht das cyclische Radikal 14 . Nach Oxidation von 1d und i sowie 2m (R 2 Ph, R 3 H) werden die Dehydro‐Dimeren 23 isoliert. 23i wandelt sich beim Stehenlassen in das Pyrrol 24 um. Oxidation von 1c mit dem Acylaminyloxid 26 führt zu 27 .